Robotische Assistenz in der Pflege – Neues Projekt in der Metropolregion

Förderbescheid für DigiCare Robo „Robotik in der Pflegepraxis“ übergeben

Metropolregion, 28.01.2022. Im Rahmen der Health Lounge am 27. Januar 2022 übergab die Landesbeauftrage des Amts für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, Dinah Stollwerck-Bauer, den Förderbescheid für das Projekt DigiCare Robo an die Projektpartner Metropolregion GmbH, AWO Bezirksverband Braunschweig e.V. und die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Das Projekt hat sich aus der Entwicklungsplattform Innovative Pflege InCa 4D  entwickelt und arbeitet vertieft am Einsatz von Robotik zur Unterstützung in Pflegeeinrichtungen.

Im Zentrum der Entwicklungsarbeiten von DigiCare Robo stehen die Bedarfe in Versorgungseinrichtungen, die von den InCa 4D-Projektpartnern bereits in zahlreichen Innovationsworkshops ermittelt wurden. Im Projekt wird die Umsetzung technischer Lösungen in die Pflegepraxis erfolgen. Nach der Erstellung des technischen Frameworks auf dem humanoiden Roboter Cruzr werden in Entwicklungs- und Erprobungsphasen mehrere Apps für verschiedene Anwendungsszenarien, wie das Besuchermanagement und soziale Interaktion, entwickelt. Zuständig für die Programmierung und den technischen Support des Roboters ist die Fakultät Informatik der Ostfalia. Die Erprobung erfolgt durch den Anwendungspartner AWO Bezirksverband Braunschweig in ausgewählten Pflegeeinrichtungen.

Kai Florysiak, Geschäftsführer der Metropolregion GmbH und verantwortlich für das Handlungsfeldes Gesundheit, zeigt sich erfreut über den Projektstart und betont: „DigiCare Robo ist ein praktisches Beispiel für den Mehrwert unserer kooperativen Entwicklungsplattform InCa 4D. Wir haben mit der AWO Braunschweig und der Ostfalia Hochschule zwei starke metropolregionale Partner, die Anwendung und Entwicklung zusammenbringen – die Zusammenarbeit aus unterschiedlichen Perspektiven macht das Projekt aus.“ Besonders wichtig sei die Bewohner*innen- und Pflegefachkraftorientierung, so Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbands. „Wir erarbeiten die Bedarfe vor Ort mit unseren Pfleger*innen, Bewohner*innen und deren Angehörigen und beziehen sie in die digitalen Lösungsanwendungen direkt mit ein. Wir wollen Cruzr als Unterstützung für die Bewohner*innen und als Entlastung für unsere Pflegekräfte in unseren AWO-Wohn- und Pflegeheimen einsetzen.“

Auch Prof. Dr. Reinhard Gerndt und sein Entwicklerteam stehen in den Startlöchern: „Roboter können einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen und der Arbeitsqualität in der Pflege leisten, sofern sie verantwortungsvoll eingesetzt wird. Wenn wir alles richtig machen, können wir in dem Bereich mit der Robotik erhebliches Potenzial heben. In DigiCareRobo haben wir uns, auch der aktuellen Zeit geschuldet, den Erhalt von sozialen Kontakten vorgenommen. Hierzu planen wir einmal eine Empfangsfunktion für persönliche Besuche und dann eine Kommunikationsfunktion für die Unterstützung bei Videokonferenzen zu programmieren. Beide Funktionen helfen Kontakte mit Angehörigen und Freunden zu erhalten, entlasten Pflegekräfte und unterstützen den Gesundheitsschutz. 

Dinah Stollwerck-Bauer, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser über den Projektstart: „Ich freue mich auf ein innovatives Projekt, das genau den Zeitgeist trifft. Nicht nur weil wir in der noch andauernden Pandemie Personalengpässe im Gesundheitswesen noch stärker zu spüren bekommen, sondern hier ein Baustein für langfristige Lösungen zur stabilen medizinischen Versorgung der Menschen in Stadt und Land geschaffen wird“.

Aus dem Projekt DigiCare Robo sollen auch Synergien für andere innovative Pflegeprojekte der Entwicklungsplattform InCa 4D erzeugt werden. So können die Ergebnisse aus dem bedarfsorientierten, partizipativen Vorgehen des Projekts auch zukünftig genutzt werden, um digitale Lösungen mit hoher Akzeptanz und positiver Bewertung der Anwender*innen in die Praxis zu bringen und dort zu etablieren.

Über InCa 4D

Die Entwicklungsplattform „InCa 4D“ bringt Organisationen und Akteure aus dem Bereich Pflege in der Metropolregion zusammen, um bedarfsorientiert Innovationen für die Praxis zu entwickeln – aus der Pflege, für die Pflege. In regelmäßigen Abständen finden Innovationsworkshops und andere Vernetzungs- und Informationsveranstaltung statt, die den Blick für Bedarfe schärfen und die richtigen Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Anwendung zusammenbringen. Innovative Pflegeprojekte werden aktiv vorangetrieben und unterstützt. Die Projektpartner AWO Braunschweig und Ostfalia Hochschule sind aktive Mitglieder der metropolregionalen Entwicklungsplattform. Mehr Informationen sowie die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme unter: 

https://metropolregion.de/gesundheit/inca-4d/

 

Auf dem Bild: Die Projektpartner Rifat Fersahoglu-Weber (AWO Bezirksverband Braunschweig e.V.), Kai Florysiak (Metropolregion GmbH) und Prof. Reinhard Gerndt (Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften) beim Projektstart auf der HealthLounge in Hannover.

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Projektinfos
Name des Projekts:
Robotische Assistenz in der Pflege - Neues Projekt in der Metropolregion
Ort des Projekts:
Braunschweig
Organisation / Firma:
Metropolregion
Webseite:

Förderbescheid für DigiCare Robo „Robotik in der Pflegepraxis“ übergeben

Metropolregion, 28.01.2022. Im Rahmen der Health Lounge am 27. Januar 2022 übergab die Landesbeauftrage des Amts für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, Dinah Stollwerck-Bauer, den Förderbescheid für das Projekt DigiCare Robo an die Projektpartner Metropolregion GmbH, AWO Bezirksverband Braunschweig e.V. und die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Das Projekt hat sich aus der Entwicklungsplattform Innovative Pflege InCa 4D  entwickelt und arbeitet vertieft am Einsatz von Robotik zur Unterstützung in Pflegeeinrichtungen.

Im Zentrum der Entwicklungsarbeiten von DigiCare Robo stehen die Bedarfe in Versorgungseinrichtungen, die von den InCa 4D-Projektpartnern bereits in zahlreichen Innovationsworkshops ermittelt wurden. Im Projekt wird die Umsetzung technischer Lösungen in die Pflegepraxis erfolgen. Nach der Erstellung des technischen Frameworks auf dem humanoiden Roboter Cruzr werden in Entwicklungs- und Erprobungsphasen mehrere Apps für verschiedene Anwendungsszenarien, wie das Besuchermanagement und soziale Interaktion, entwickelt. Zuständig für die Programmierung und den technischen Support des Roboters ist die Fakultät Informatik der Ostfalia. Die Erprobung erfolgt durch den Anwendungspartner AWO Bezirksverband Braunschweig in ausgewählten Pflegeeinrichtungen.

Kai Florysiak, Geschäftsführer der Metropolregion GmbH und verantwortlich für das Handlungsfeldes Gesundheit, zeigt sich erfreut über den Projektstart und betont: „DigiCare Robo ist ein praktisches Beispiel für den Mehrwert unserer kooperativen Entwicklungsplattform InCa 4D. Wir haben mit der AWO Braunschweig und der Ostfalia Hochschule zwei starke metropolregionale Partner, die Anwendung und Entwicklung zusammenbringen – die Zusammenarbeit aus unterschiedlichen Perspektiven macht das Projekt aus.“ Besonders wichtig sei die Bewohner*innen- und Pflegefachkraftorientierung, so Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbands. „Wir erarbeiten die Bedarfe vor Ort mit unseren Pfleger*innen, Bewohner*innen und deren Angehörigen und beziehen sie in die digitalen Lösungsanwendungen direkt mit ein. Wir wollen Cruzr als Unterstützung für die Bewohner*innen und als Entlastung für unsere Pflegekräfte in unseren AWO-Wohn- und Pflegeheimen einsetzen.“

Auch Prof. Dr. Reinhard Gerndt und sein Entwicklerteam stehen in den Startlöchern: „Roboter können einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen und der Arbeitsqualität in der Pflege leisten, sofern sie verantwortungsvoll eingesetzt wird. Wenn wir alles richtig machen, können wir in dem Bereich mit der Robotik erhebliches Potenzial heben. In DigiCareRobo haben wir uns, auch der aktuellen Zeit geschuldet, den Erhalt von sozialen Kontakten vorgenommen. Hierzu planen wir einmal eine Empfangsfunktion für persönliche Besuche und dann eine Kommunikationsfunktion für die Unterstützung bei Videokonferenzen zu programmieren. Beide Funktionen helfen Kontakte mit Angehörigen und Freunden zu erhalten, entlasten Pflegekräfte und unterstützen den Gesundheitsschutz. 

Dinah Stollwerck-Bauer, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser über den Projektstart: „Ich freue mich auf ein innovatives Projekt, das genau den Zeitgeist trifft. Nicht nur weil wir in der noch andauernden Pandemie Personalengpässe im Gesundheitswesen noch stärker zu spüren bekommen, sondern hier ein Baustein für langfristige Lösungen zur stabilen medizinischen Versorgung der Menschen in Stadt und Land geschaffen wird“.

Aus dem Projekt DigiCare Robo sollen auch Synergien für andere innovative Pflegeprojekte der Entwicklungsplattform InCa 4D erzeugt werden. So können die Ergebnisse aus dem bedarfsorientierten, partizipativen Vorgehen des Projekts auch zukünftig genutzt werden, um digitale Lösungen mit hoher Akzeptanz und positiver Bewertung der Anwender*innen in die Praxis zu bringen und dort zu etablieren.

Über InCa 4D

Die Entwicklungsplattform „InCa 4D“ bringt Organisationen und Akteure aus dem Bereich Pflege in der Metropolregion zusammen, um bedarfsorientiert Innovationen für die Praxis zu entwickeln – aus der Pflege, für die Pflege. In regelmäßigen Abständen finden Innovationsworkshops und andere Vernetzungs- und Informationsveranstaltung statt, die den Blick für Bedarfe schärfen und die richtigen Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Anwendung zusammenbringen. Innovative Pflegeprojekte werden aktiv vorangetrieben und unterstützt. Die Projektpartner AWO Braunschweig und Ostfalia Hochschule sind aktive Mitglieder der metropolregionalen Entwicklungsplattform. Mehr Informationen sowie die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme unter: 

https://metropolregion.de/gesundheit/inca-4d/

 

Projektinfos
Name des Projekts:
Robotische Assistenz in der Pflege - Neues Projekt in der Metropolregion
Ort des Projekts:
Braunschweig
Organisation / Firma:
Metropolregion
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