Wenn Corona ein Gesicht hätte: Kinder aus AWO Kindergärten malen ihre Gefühle und Gedanken zu Corona

Wenn Corona ein Gesicht hätte: Kinder aus AWO Kindergärten malen ihre Gefühle und Gedanken zu Corona

„Es entstanden nicht nur einzigartige Kunstwerke, sondern wir durften auch viele interessante Gespräche führen, in denen es den Kindern mithilfe ihres Bildes leichter viel, über das zu reden, was sie wirklich denken“, so das Resümee von Verena Potthast über ihr Corona-Projekt.

Verena Potthast trieb der Gedanke um, wie sie am besten mit den Kindern der AWO Kita Spatzennest in Horneburg über Corona und die Auswirkungen des Virus auf ihr Leben sprechen könnte. Sie begann mit den Kindern zu diesem Thema zu malen und schrieb kurz darauf diese Worte an ihre Kolleg*innen der übrigen Horneburger AWO Kitas:

„Momentan leben wir in einer komischen Zeit. Hätte uns jemand vor einem Jahr oder auch erst vor ein paar Monaten davon erzählt, hätten wir ihn wahrscheinlich für verrückt erklärt. Trotzdem müssen wir irgendwie das Beste daraus machen und sie eher als eine Reise sehen, die uns zu einer „neuen Normalität“ führen wird.

Aber nun mal zu den Tatsachen: Wir als erwachsene Menschen kommen je nach Umständen doch eigentlich ganz gut mit der Situation zurecht. Klar – der Eine so, der Andere so und jeder hat sein Päckchen zu tragen, doch wie geht es eigentlich den Kindern in diesen Tagen? Kinder sind auf Erwachsene angewiesen. Sie brauchen Sicherheit, Schutz, Versorgung und Geborgenheit.

Diese ungewöhnliche Zeit bringt viel Unsicherheit mit sich und die feinen Antennen der Kinder spüren schon lange, dass sich einiges verändert hat. Pädagogische Fachkräfte haben also nun die Aufgabe diese Sicherheit wiederherzustellen und die Kinder da abzuholen wo sie genau jetzt stehen. Hierfür bedarf es Zeit: Zeit für Gefühle und Zeit zum Reden.

Wie war es so lange zu Hause zu sein? Wie geht es mir damit? Hab ich etwas vermisst und vermisse ich es immer noch? Gefühle brauchen Raum, denn sie müssen erlebt werden, damit man sie verstehen kann. Manchen Kindern fällt es schwer, über das zu reden, was sie wirklich bewegt. In den letzten Wochen habe ich sehr oft mit Kindern zusammen gesessen und geredet, aber nicht alle haben es geschafft ihre Gefühle in Worte zu fassen. Hierbei kam mir die Idee, die Kinder einfach malen zu lassen, wie bzw. was sie über Corona denken.“

So entstand das Projekt „Wenn Corona ein Gesicht hätte“. Ihre Kolleg*innen schlossen sich an und griffen den Ansatz die Kinder malen zu lassen, um ihre Gefühle und Gedanken zum Vorschein zu bringen, auf. Das Projekt erzielte eine so positive Resonanz, die Bilder einige Wochen im Horneburger Rewe ausgestellt.

Projekt teilen:

Projektinfos
Name des Projekts:
Wenn Corona ein Gesicht hätte: Kinder aus AWO Kindergärten malen ihre Gefühle und Gedanken zu Corona
Ort des Projekts:
Hannover
Organisation / Firma:
AWO
Mail-Adresse:
Webseite:

Wenn Corona ein Gesicht hätte: Kinder aus AWO Kindergärten malen ihre Gefühle und Gedanken zu Corona

„Es entstanden nicht nur einzigartige Kunstwerke, sondern wir durften auch viele interessante Gespräche führen, in denen es den Kindern mithilfe ihres Bildes leichter viel, über das zu reden, was sie wirklich denken“, so das Resümee von Verena Potthast über ihr Corona-Projekt.

Verena Potthast trieb der Gedanke um, wie sie am besten mit den Kindern der AWO Kita Spatzennest in Horneburg über Corona und die Auswirkungen des Virus auf ihr Leben sprechen könnte. Sie begann mit den Kindern zu diesem Thema zu malen und schrieb kurz darauf diese Worte an ihre Kolleg*innen der übrigen Horneburger AWO Kitas:

„Momentan leben wir in einer komischen Zeit. Hätte uns jemand vor einem Jahr oder auch erst vor ein paar Monaten davon erzählt, hätten wir ihn wahrscheinlich für verrückt erklärt. Trotzdem müssen wir irgendwie das Beste daraus machen und sie eher als eine Reise sehen, die uns zu einer „neuen Normalität“ führen wird.

Aber nun mal zu den Tatsachen: Wir als erwachsene Menschen kommen je nach Umständen doch eigentlich ganz gut mit der Situation zurecht. Klar – der Eine so, der Andere so und jeder hat sein Päckchen zu tragen, doch wie geht es eigentlich den Kindern in diesen Tagen? Kinder sind auf Erwachsene angewiesen. Sie brauchen Sicherheit, Schutz, Versorgung und Geborgenheit.

Diese ungewöhnliche Zeit bringt viel Unsicherheit mit sich und die feinen Antennen der Kinder spüren schon lange, dass sich einiges verändert hat. Pädagogische Fachkräfte haben also nun die Aufgabe diese Sicherheit wiederherzustellen und die Kinder da abzuholen wo sie genau jetzt stehen. Hierfür bedarf es Zeit: Zeit für Gefühle und Zeit zum Reden.

Wie war es so lange zu Hause zu sein? Wie geht es mir damit? Hab ich etwas vermisst und vermisse ich es immer noch? Gefühle brauchen Raum, denn sie müssen erlebt werden, damit man sie verstehen kann. Manchen Kindern fällt es schwer, über das zu reden, was sie wirklich bewegt. In den letzten Wochen habe ich sehr oft mit Kindern zusammen gesessen und geredet, aber nicht alle haben es geschafft ihre Gefühle in Worte zu fassen. Hierbei kam mir die Idee, die Kinder einfach malen zu lassen, wie bzw. was sie über Corona denken.“

So entstand das Projekt „Wenn Corona ein Gesicht hätte“. Ihre Kolleg*innen schlossen sich an und griffen den Ansatz die Kinder malen zu lassen, um ihre Gefühle und Gedanken zum Vorschein zu bringen, auf. Das Projekt erzielte eine so positive Resonanz, die Bilder einige Wochen im Horneburger Rewe ausgestellt.

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